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Malteser Bingen

Corona-Pandemie: 6.000 ehrenamtliche Malteser im Einsatz

30.03.2020

Köln. In der Corona-Pandemie gibt es viele Herausforderungen mit ganz neuer Dimension: Bedarf an medizinischem und sanitätsdienstlichem Personal, die Betreuung und Versorgung älterer oder isolierter Menschen sowie logistische Leistungen für das Gesundheitssystem unter den verschärften Bedingungen der Kontaktsperre. Dabei helfen deutschlandweit derzeit allein 6.000 ehrenamtliche Frauen und Männer der Malteser – unterstützt von hauptamtlichen Kräften.

Rund 3.000 kümmern sich an 280 Standorten in Rettungswagen, im Krankentransport, beim Aufbau und Betrieb von Fieberambulanzen, in Corona-Abstrich-Zentren oder in Leitungs- und Beratungsstäben der Behörden um die bestmögliche Versorgung von Kranken oder möglicherweise mit dem Corona-Virus infizierten Menschen. Weitere 3.000 Malteser sorgen sich an derzeit 140 Standorten um die sozialen Belange vor allem der Älteren und Kranken: rufen sie per Telefon oder Chat an, hören zu und bleiben nahe bei den Menschen, die auch in normalen Zeiten auf ihren Besuch warten und jetzt umso mehr Hilfe gegen Einsamkeit benötigen. Mit Einkaufshilfen, die Lebensmittel oder Medikamente bis an die Haustür liefern, bieten auch viele junge Malteser den passenden Dienst an.

Der Präsident des Malteser Hilfsdienstes Georg Khevenhüller: „Malteser stehen verlässlich zur Verfügung, um im Fall der Not Hilfe zu leisten. Das ist unser Auftrag und unser Versprechen als große Hilfsorganisation in Deutschland. Unsere ehren- wie hauptamtlichen Kräfte sind auf ihre jeweiligen Einsatzgebiete hin geschult und qualifiziert. Es zeigt sich, wie nötig diese Reserve immer wieder ist: ob beim Hochwasser, bei einem schweren Unglück oder in dieser Pandemie.“

Besonders wichtig ist Khevenhüller jetzt „die Umstellung auf virtuelle Wege, um nicht die Nähe zum Menschen zu verlieren“. Das klappt in weiten Teilen sehr gut. „Ein besonderes Beispiel dafür: Ehrenamtliche Hospizbegleiter chatten per Video mit jungen, lebensverkürzt Erkrankten, die jetzt noch einmal mehr zur Risikogruppe gehören.

 
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