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Malteser Bingen

Tanja Susenburger ist neue Leiterin des Malteser Hospizdienstes St. Hildegard

19.06.2018
Barbara Schoppmann (links) und Tanja Susenburger (rechts).

Der Malteser Hospizdienst St. Hildegard hat ein neues Gesicht an seiner Spitze: Tanja Susenburger ist die neue Leiterin und damit Nachfolgerin von Barbara Schoppmann. Nach einigen Wochen der gemeinsamen Einarbeitung hat die gelernte Krankenschwester und Palliative-Care-Fachkraft nun die Verantwortung für alle Dienstbereiche übernommen. Barbara Schoppmann, die fast 23 Jahre lang DAS Gesicht des Hospizdienstes war, bleibt den Maltesern in anderer Funktion erhalten.

„Das war wie Liebe auf den ersten Blick“, erinnert sich Tanja Susenburger an ihr Vorstellungsgespräch. Die Chemie zwischen ihr und ihrer Vorgängerin stimmte, und auch von der Atmosphäre und den Aufgaben des Dienstes war die 44-Jährige Bingerin direkt begeistert. „Das Motto der Malteser ‚…weil Nähe zählt‘ ist hier nicht nur ein Spruch“, so Tanja Susenburger. Das Miteinander – sowohl mit den ehren- und hauptamtlichen Kollegen, als auch mit den begleiteten Menschen und ihren Angehörigen – werde wirklich gelebt.

Über die Bekanntschaft zur Leiterin des Malteser Demenzdienstes, Karin von Dobbeler-Brand, war Tanja Susenburger auf die ausgeschriebene Stelle aufmerksam geworden. Nach 20 Jahren als OP-Schwester war die Zeit für eine neue Herausforderung gekommen und die Bewerbung schnell auf den Weg gebracht. „Hier kann ich mich mit all meinen Erfahrungen einbringen. Sogar mein abgeschlossenes Studium der Betriebswirtschaftslehre kommt hier wieder zur Geltung“, schmunzelt Tanja Susenburger, die aktuell noch die Qualifizierung zur Systemischen Beraterin absolviert.

Auf Barbara Schoppmann, die am 1. Juli 1995 die Arbeit im Hospizdienst St. Hildegard startete, warten ebenfalls spannende neue Herausforderungen: Für die Malteser in Hessen, Rheinland-Pfalz und im Saarland wird sie die zehn bestehenden Hospizdienste fachlich beraten und weiterentwickeln. Zudem steht sie in verschiedenen politischen Gremien und Fachkreisen für die Interessen der Malteser hinsichtlich Hospiz- und Trauerbegleitung ein.

Die Vielfalt der Aufgaben wird für die Diplom-Sozialpädagogin (FH) und Supervisorin somit nicht weniger. „Das war es auch, was ich an meiner Arbeit immer sehr geschätzt habe“, so Barbara Schoppmann: Begegnungen mit Familien, in denen ein Mitglied sterben wird, und mit Trauernden, die einen lieben Menschen verloren haben. Zusammenarbeit mit Vernetzungspartnern, Öffentlichkeitsarbeit, Mitwirkung in Gremien, Gestaltung von Fortbildungskursen, Austausch mit Kollegen, Spenderbetreuung und Fördervereinsarbeit. Mal im Team, mal alleine. „In den 23 Jahren wurde es nie langweilig – auch, weil sich die Hospizarbeit an sich immer weiterentwickelt hat.“

Besonders geschätzt habe sie das Erleben von „wir alle machen gemeinsam etwas Gutes für andere“; weil so viele Menschen – Ehrenamtliche und Hauptamtliche – ihre ganz unterschiedlichen Talente und Temperamente einbringen konnten und es ein meistens fröhliches, energievolles und „sinn-volles“ Handeln gewesen sei. „Mein Schreibtisch bleibt in der Binger Geschäftsstelle stehen“, freut sich die 51-Jährige aus Gau-Algesheim, dass der Kontakt mit „ihrem“ Dienst nicht abbricht.


INFO:

  • Die ursprünglich für Sonntag, 17. Juni, geplante offizielle Staffelübergabe wurde auf Mittwoch, 22. August, 18 Uhr verschoben. Sie findet im Anschluss an die Rochusvesper (17 Uhr, Außengelände der Rochuskapelle) im Hildegardforum statt. Gäste sind herzlich willkommen!
  • Leiterin Tanja Susenburger steht für Fragen gerne zur Verfügung (Telefon 06721-18588-131, E-Mail hospizarbeit(at)malteser-bingen(dot)de).
  • Gesucht werden aktuell Menschen, die sich ehrenamtlich in der Hospiz- und Trauerbegleitung engagieren möchten. Der nächste Vorbereitungskurs startet am 26. Oktober. Info-Abende finden bereits am 12. und 26. September, jeweils um 19 Uhr, bei den Maltesern, Veronastraße 14, statt.

Hier erfahren Sie mehr zum Malteser Hospizdienst!

Weitere Informationen

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